Zusammenfasung

Apple verkauft nicht nur Technik – es baut im Hintergrund eines der smartesten zirkulären Geschäftsmodelle der Welt auf. Mit dem Trade-In-Programm verwandelt das Unternehmen gebrauchte Geräte in neue Einnahmequellen, senkt Produktionskosten und stärkt die Kundentreue. Genial, profitabel … und auch dein Unternehmen kann das umsetzen. Hier erfährst du, wie.

Apple steht für elegantes Design, Innovation und milliardenschwere Produkteinführungen.

Doch hinter den Kulissen läuft eine weniger bekannte, aber umso spannendere Geschichte – und jede Firma sollte genau hinschauen.

Mit seinem Trade-In- und Recycling-Programm reduziert Apple nicht nur Elektroschrott, sondern nutzt gleichzeitig ein äußerst profitables, zirkuläres Geschäftsmodell. Generalüberholte iPhones, MacBooks und iPads schaffen neue Umsatzquellen, erschließen neue Märkte und senken Produktionskosten – und das bei steigender Kundentreue und gestärktem Markenimage.

Schauen wir uns an, wie das funktioniert – und wie auch dein Unternehmen davon profitieren kann.

Hand greift nach einer schwarzen Apple Watch neben einem iPhone mit Hülle, einem Paar weißer AirPods Pro und dem dazugehörigen Ladecase – symbolisch für Geräte, die Teil eines Trade-In-Programms sein können.

Was ist das Apple Trade-In Programm?

Im Kern ermöglicht das Apple Trade-In Programm Kund:innen, ihre alten Geräte – iPhones, MacBooks, iPads und sogar manche Android-Handys – gegen eine Gutschrift oder kostenfreie Rücknahme einzutauschen. Klingt nach einem netten Nachhaltigkeitsangebot – für Apple ist es jedoch eine vollständig integrierte zirkuläre Wertschöpfungskette.

Funktionierende Geräte werden generalüberholt und als zertifizierte Gebrauchtgeräte erneut verkauft – oft an neue Zielgruppen, die günstigere oder nachhaltigere Optionen bevorzugen. Ist ein Gerät nicht mehr nutzbar, wird es von „Daisy“, Apples fortschrittlichem Recycling-Roboter, zerlegt. Daisy kann bis zu 200 iPhones pro Stunde auseinandernehmen und wertvolle Materialien wie Aluminium, Kupfer und Seltene Erden zurückgewinnen.

Diese Materialien fließen anschließend in die Lieferkette zurück – und versorgen die nächste Generation von Geräten. Viele aktuelle MacBooks bestehen zum Beispiel bereits aus 100 % recyceltem Aluminium.

Hier kannst du mehr erfahren: Apples Recycling Programm

Wie funktioniert das Apple Trade-In Programm?

Aus Kundensicht ist das Apple Trade-In Erlebnis denkbar einfach. Es beginnt online: Gerät auswählen, ein paar Fragen zum Zustand beantworten und sofort eine Schätzung des Eintauschwerts erhalten (bis zu 750 € sind möglich!).

Anschließend kann man das Gerät entweder im Apple Store abgeben oder kostenfrei per Post mit einem vorfrankierten Label einschicken. Nach Erhalt und Prüfung erhält der Kunde eine Gutschrift oder sofortigen Rabatt beim Neukauf. Geräte, die durch die Prüfung kommen, werden erneut verkauft. Die übrigen werden umweltgerecht recycelt.

Für Kund:innen ist es eine mühelose Möglichkeit, Platz zu schaffen und gleichzeitig ein Upgrade zu erhalten. Für Apple ist es ein intelligenter Weg, um sowohl Nachhaltigkeitsziele als auch Geschäftsziele zu erreichen.

Illustration mit drei Schritten des Apple Trade-In Programms.
(Bild: Apple)

Wie profitiert Apple vom Trade-In Programm?

Auf dem Papier ist es ein Recycling-Programm. In Wirklichkeit ist es eine Gewinnmaschine.

Indem Apple Altgeräte zurücknimmt, anstatt neue Rohstoffe zu beschaffen, senkt das Unternehmen seine Produktionskosten erheblich. Gleichzeitig erschließt es durch den Verkauf von generalüberholten Geräten eine ganz neue Einnahmequelle – mit Produkten, die sonst einfach im Müll gelandet wären.

Laut der Harvard Business School sprechen diese Geräte nicht nur preisbewusste Kund:innen an – sie erschließen komplett neue Märkte. Zielgruppen, die bisher vor Apples hohen Preisen zurückgeschreckt sind, werden so erreicht. Und obwohl refurbished Geräte günstiger sind, bleibt die Marge oft hoch: Kein Marketing, keine neue Verpackung, keine Entwicklungs- oder Produktionskosten – einfach clevere Wiederverwendung.

Noch wichtiger: Das Modell stärkt die Kundenbindung. Wer alte Geräte eintauschen kann, bleibt eher im Apple-Ökosystem. Upgrades werden einfacher – und Nachhaltigkeit wird zu einem gemeinsamen Wert.

Warum sind Trade-In Programme wichtig?

Apples Trade-In Programm zeigt: Das Lebensende eines Produkts muss nicht das Ende seines Werts sein. Es kann der Anfang von etwas Besserem sein – und profitabler obendrein.

Die Frage ist nicht mehr, ob zirkuläre Geschäftsmodelle funktionieren. Sondern wie schnell dein Unternehmen sie umsetzen kann.

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Wie kann ich mein eigenes Trade-In Programm umsetzen?

Ein System wie das von Apple erfordert mehr als gute Absichten. Es braucht Infrastruktur: Digitale Prozesse, Produktbewertungen, Rückverfolgung, Automatisierung im Wiederverkauf – und vieles mehr.

Genau das liefert koorvi.

Unsere Plattform hilft Unternehmen dabei, eigene Rücknahme- oder Trade-In-Programme zu starten, zu betreiben und zu skalieren – mit Tools für Kund:innen und Automatisierungen im Hintergrund für Sortierung, Aufbereitung und Wiederverkauf.

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Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Trade-In bei Apple?

Kund:innen geben ihre gebrauchten Apple-Geräte zurück und erhalten dafür eine Gutschrift. Apple entscheidet dann, ob das Gerät generalüberholt und weiterverkauft oder fachgerecht recycelt wird.

Warum sind Trade-In-Modelle profitabel für Unternehmen?

Firmen wie Apple senken Rohstoffkosten, stärken die Kundenbindung und schaffen neue Einnahmequellen durch den Wiederverkauf von überarbeiteten Produkten – ganz ohne Neuproduktion.

Welche Geräte kann ich bei Apple eintauschen?

Apple nimmt iPhones, iPads, Macs, Apple Watches und sogar einige Android-Geräte zurück. Funktionierende Geräte bringen eine Gutschrift, defekte werden kostenlos recycelt.

Was passiert mit nicht funktionsfähigen Geräten?

Diese werden mithilfe von Spezialrobotern wie „Daisy“ recycelt. Dabei gewinnt Apple wertvolle Materialien wie Aluminium und seltene Erden für neue Produkte zurück.

Können auch Nicht-Tech-Unternehmen Trade-In Programme anbieten?

Ja – mit der passenden Infrastruktur. Ob Textilien, Möbel, Elektronik oder Maschinen: Mit koorvi können Unternehmen digitale Rücknahmelösungen einfach umsetzen – inklusive automatisierter Bewertung, Logistik und Wiederverwertung.